Coswig

Coswig (auch Coswig bei Dresden) ist eine Große Kreisstadt im sächsischen Landkreis Meißen. Sie liegt an der Elbe, nord-westlich von Dresden und ist mit selbigem über Radebeul nahtlos zusammengewachsen. Der Name wird vom altsorbischen Wort kos – Amsel – abgeleitet, Kosovik bedeutet danach Amselgegend.

Coswig war ursprünglich ein Kirchdorf, in dem im 15. Jahrhundert Weinbau betrieben wurde. Nach dem Anschluss an die Leipzig-Dresdner Eisenbahn 1839 wuchs der Ort zunehmend, so dass er genau 100 Jahre später zur Stadt erklärt wurde.

Bereits 1013 erfährt Brockwitz erstmals Erwähnung in einer Übereignungsurkunde König Heinrichs II. an das Domstift zu Meißen, als „Brochotina cethla“ – dieses Ereignis jährte sich also 2013 zum 1000. Mal, was mit einem großen Fest gefeiert wurde.

Im Jahr 1203 wird Kötitz im Zusammenhang einer Schenkung des Markgrafen Dietrich an das Kloster Altzella unter der Bezeichnung „villa Chottenwiz“ erstmals erwähnt.

Sörnewitz wurde 1205 als Mühlenort „Villa Sornuitz“ erstmals urkundlich erwähnt. Im September 2005 feierte das Dorf sein 800-jähriges Bestehen.

1350 ist die erste nachweisliche Erwähnung Coswigs als „Koczwicz“ im Lehnbuch Friedrich des Strengen zu finden.

Auch Coswig mit seinen Stadtteilen Kötitz, Brockwitz und Sörnewitz wurde im August 2002 von der Jahrhundertflut der Elbe überrascht. Bereits das Elbhochwasser 1845 hatte weite Teile des Stadtgebiets überflutet.

Wirtschaft in Coswig heute

Das Erbe von Emil Hermann Nacke ist noch heute in Coswig lebendig. Es werden zwar keine mehr Autos hergestellt, aber die Stadt Coswig ist heute wie früher von der Industrie und von innovativem Unternehmergeist geprägt.

Coswig ist ein Wirtschaftsstandort mit großer Branchenvielfalt und besten Voraussetzungen für die Gründung, Erweiterung oder Ansiedlung von Unternehmen. Es sind verschiedene Betriebe aus Maschinenbau und Metallverarbeitung ansässig, z.B. die Walzengießerei Coswig GmbH, die AUMA Drives GmbH, die Howden Turbowerke GmbH (früher: Maschinenfabrik E. Nacke!) , auch erfolgreiche Automobilzulieferer wie TMD Friction GmbH und die Ditter Plastic GmbH. Auf sanierten Gewerbebrachen wurden und werden weiterhin moderne Industrie- und Gewerbegebiete errichtet, die gut erschlossen und auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar sind. Zahlreiche Unternehmen haben in Coswig ihren Platz gefunden; die Zufriedenheit der ansässigen Unternehmer ist das beste Argument für unseren Standort!

Die Verkehrsanbindung der Stadt hat sich durch die neue Elbbrücke Niederwartha weiter verbessert; sowohl die Autobahnen A4 (Breslau/Frankfurt), A13 (Berlin), A 14 (Leipzig) und A17 (Prag) als auch der internationale Flughafen Dresden sind gut zu erreichen. Mit attraktiven Wohngebieten und der räumlichen Nähe zur Landeshauptstadt Dresden haben Unternehmer beste Voraussetzungen, Ihre Mitarbeiter zu finden.

Coswig ist mit modernen und gut ausgerüsteten Schulen aller Schularten auch als Schulstandort attraktiv. Die Technische Universität Dresden und die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden sind ganz in der Nähe – Studenten für Praktika oder Diplomarbeiten und somit auch zum späteren Arbeiten im Unternehmen können dort gewonnen werden.! Die Nähe zu Dresden bietet im Bereich der Forschung vielfältige Möglichkeiten. So stehen zwölf Einrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft, drei Max-Planck- und fünf Leibniz-Einrichtungen sowie das Helmholtz-Zentrum Dresden Rossendorf (HZDR) zur Verfügung. Dresden ist die Stadt mit der größten Forschungsdichte in Deutschland.

Die Wirtschaftsförderung Coswig begleitet Sie von der Auswahl einer geeigneten Fläche über die Beratung bei der Finanzierung und Förderung bis hin zur Suche und der Qualifizierung Ihrer Mitarbeiter. Wir sind Ihr Ansprechpartner bei allen Fragen!

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